Kongress 2017 - Workshopübersicht

Wir freuen uns, auch den 3. SNE-Kongress als „Non-Profit“ Veranstaltung anbieten zu können.

Preisgestaltung: Teilnahme am Kongress (Übernachtung und Verpflegung sind in den Kongresskosten nicht inkludiert)

Buchungspreis: 350,00 Euro (für Mitglieder 332,00 Euro)


Die Anzahlung beträgt 100,00 Euro. 

Der Kongressbetrag beinhaltet die Teilnahme am Kongress vom 14.09.2017 bis zum 17.09.2017 mit 18 Workshops (werden zu Teil wiederholt), Vorträgen und Abendprogrammen. Alle fremdsprachigen Veranstaltungen werden ins Deutsche übersetzt.

WICHTIG für Menschen mit einem geringem Einkommen: Menschen die teilnehmen möchten und über wenig Einkommen verfügen, können eine sogenannten „Bildungsprämie“ beantragen. Aus EU Mitteln gibt der Staat dann die Hälfte der Kosten dazu. Wir gelten als förderunsgwürdige Bildungsträger. Wir bitten alle, sich die nötigen Informationen rechtzeitig aus dem Internet zu besorgen. Der Gutschein wird bei uns eingereicht.

Das Bildungsziel des 3. Kongress des Vereins SNE e.V. ist: Die Teilnehmenden sollen durch eine aktive Teilnahme an Workshops und an weiterbildenden Vorträgen, dem Thema entsprechend, Grundlagen für ein reflektiertes Verhältnis zu ihrer Lebensweise erhalten. Eine Auseinandersetzung mit der dinglichen und geistigen Dimension von Gemeinschaft trägt dazu bei, dass lösungsorientiert handelnde Persönlichkeitsstrukturen gestärkt werden und ein neues verantwortliches Bewusstsein des eigenen Handelns entsteht. Die Spaltung zwischen Spiritualität und politischem Handeln kann sich auflösen, wenn ein anderer Politikbegriff gewählt wird. Der bloßen parlamentarischen Verwaltung wird das Primat einer eigenverantwortlichen politischen Alltagsaktivität aller Menschen gegenüber gestellt und an Beispielen erläutert. Dass Gemeinschaft von ihren Mitgliedern getragen werden muss, ist ein Auftrag an jedes Miteinander. Die Umsetzung dessen ist die alltagspraktische, bewusste Anwendung dessen im täglichen Leben aller.

Informationen zur Bildungsprämie und zur Buchung, Unterkunft und Verpflegung!

 

Unsere WorkshopleiterInnen

valgerdur h bjarnadottir

 

 



Valgerður H. Bjarnadóttir/ Island

Träume als schamanischer Weg der Erkenntnis
In diesem Workshop bekommen TeilnehmerInnen einen Einblick in die Rolle des Schamanen in alten Kulturen, als Deuter von Träumen, z.B. in den Geschichten der Edda, Freyas Reise oder Odins Reise zu einem Schamanen, um die Träume seines Sohnes zu verstehen. Auch wir haben Träume die uns an unsere Wurzel führen, die eine Botschaft für uns enthalten. Wir werden in diesem Workshop erfahren, wie wir dieses Wissen im täglichen Leben im 21. Jahrhundert nutzen können, welche schamanischen Werkzeuge uns zur Verfügung stehen, um diese tiefen Botschaften zu entschlüsseln und mit ihnen arbeiten zu können. Wir nutzen dabei die Gruppe als verbundene Wesen, als Spiegel des Individuums.

Valgerdur Bhjörnsdottir lebt in Reykjavik. Sie hat einen Abschluss in Sozialer Arbeit, BA in Integral Studies (Schwerpunkt Traumarbeit) und einen MA in Women's Spirituality (CIIS, San Fransisco) mit Schwerpunkt auf nordische Mythologie. Sie studierte Schamanismus u.a. bei Lynn V. Andrews und Caitlín Matthews, Robert Moss, Carlos Castaneda und Bíret Marit Callio.
Valgerdur Bhjörnsdottir ist Autorin des Buches "Die Saga von Vanadís, Völva und Valkyrja" (2009). Sie unterrichtet, berät und schreibt in ihrer eigenen Praxis und organisiert Veranstaltungen und Workshops zu den Themen Schamanismus, Träumen, Mythologie, Selbstheilungskräften u.v.m.
Weitere Informationen unter: www.vanadis.iswww.facebook.com/vanadisenglish 



elisabeth heilmann blind 

 


Elisabeth Heilmann Blind/ Grönland

Archaische, Ritualkunst der Inuit: Maskentanz
Elisabeth Heilmanns Workshop wird die TeilnehmerInnen in den uralten grönländischen Maskentanz einweihen, der den Menschen an seine verschiedenen Wesensschichten heranführt. Mit den Farben weiß für Klarheit, Reinheit und Unschuld, rot für Liebe und Erotik und schwarz für das Unbekannte, Ängstigende, wird sie sich vor den Augen des Publikums verwandeln und uns wiederum auf drei Ebenen in die Welt der Menschen, Tiere und Geister führen. Die Reaktionen der Zuschauer haben dabei eine ganz wichtige Funktion, sie steuern den Verwandlungsprozess.

Elisabeth ist eine der bedeutendsten letzten  Maskentänzerinnen Grönlands. Geboren 1958 in Sisimiut, Greenland, hat sie ihr ganzes Leben der Kunst, dem Theater und Tanz gewidmet. Internationale Stipendienhaben sie bis nach Japan geführt  Sie wurde mit vielen internationalen Preisen ausgezeichnet. Heute lebt sie in Kiruna Schweden, kehrt aber jedes Jahr für Monate in ihre Heimat zurück, um ihre Wurzel nicht zu verlieren.



lars henrik blind 

 

Lars Henrik Blind/ SCHweden

Ein Hirtenleben auf dem Fjell
Lars Henrik Blind erzählt von seinem Leben als Rentierhirte in der Tundra, das nicht nur romantisch unter dem Sternenhimmel stattfindet, sondern bei Wind und Wetter, Schnee und Eiseskälte, in Sommerhitze und mit so großen Mückenschwärmen, dass der Himmel manchmal schwarz erscheint. Er ist einer der ersten Samen der das Joiken wiederbelebt hat und der uns die Bedeutung dieses archaischen Gesanges nahe bringt, sodass wir auch uns im Joiken üben können.

Lars Henrik geb.1954 in Karesuando, 300km nördlich des Polarkreises in Nordschweden ist einer der letzten traditionellen Rentierhirten. Interessiert an allem Neuen öffnete er sich sehr früh schon anderen indigenen Völkern. Er war der erste Joiker in den späten 60iger Jahren und Anfang der achtziger war daraus eine große Bewegung aller Samen geworden. Lars Henrik ist ein begnadeter Geschichtenerzählern.



dora cabaleiro

 




DORA CABALEIRO/ Spanien

Die Wüste lebt. Über ein erfolgreiches Pilotprojekt in Nordspanien
In ihrem Workshop erzählt Dora Cabaleiro die 40ig-jährige Geschichte einer Gemeinde in Galizien, die durch gemeinsame Anstrengungen wieder zum Leben erweckt wurde. Sie spricht von den Herausforderungen einer Gemeinde eine Gemeinschaft aufzubauen, in der jeder mit seinen Emotionen Platz hat, in der dauerhafte Beziehungen entstehen können, Konflikte gelöst werden und Kinder in einer Schule einen Bildungsraum finden, wo auch Erwachsene willkommen sind um zu lernen. Gezeigt werden u.a. mehrere Videos der Projekte, die in Dora Cabaleiros Gemeinde entwickelt wurden. Sie wird den WorkshopteilnehmerInnen eine „Mystica“ zeigen, zu der alle TeilnehmerInnen Saatgut aus ihrer eigenen Heimat mitbringen sollen, um sie mit anderen zu teilen.

1999 führte der Weg Dora Cabalero nach Galizien! Sie arbeitete 7 Jahre als selbständige Schäferin, gründete eine Familie und seit 10 Jahren verarbeitet sie Obst und Gemüse welches selbst ausgesät, gepflegt, gesammelt, veredelt und in den lokalen Märkten und an Verbrauchergruppen direkt verkauft wird. Zusammen mit drei anderen Kollegen hat sie die Genossenschaft Ribeira do Navia mit drei Bereichen gegründet: Land- und Forstwirtschaft, Restauration und Sanierung von Häusern und Veredlung von Lebensmitteln.

 

7claudia cardinal

 

 

 

CLAUDIA CARDINAL/ Deutschland

Was ist spirituelle Sterbebegleitung? Lebbare Möglichkeiten für den großen Übergang
Unzählige Menschen waren nötig, um vor wenigen Jahrzehnten eine neue Bewegung auf den europäischen Plan zu rufen: Die Hospizbewegung trat ihren Siegeszug an. Hintergrund dafür war die Unerträglichkeit des Sterbens in Europa. Ausgehend von England dauerte es nur kurze Zeit, bis auch in Deutschland die ersten Hospize Fuß fassen konnten. Ohne diese Kraft der vielen Menschen wären diese Einrichtungen auch heute noch undenkbar. Es braucht die Kraft und die Macht der Vielen, die eine solche Bewegung ins Leben rufen können. In der Palliativbewegung wird mehr „Spiritualität“ in der Sterbebegleitung gefordert. Und hier liegt ein Haken: Spiritualität ist nicht definiert. Und nur ein Gespräch über die Gestaltung der eigenen Beerdigung ist noch lange kein Zeichen für vorhandene Spiritualität. Spiritualität ist nicht nur eine Sichtweise, Spiritualität in der Sterbebegleitung braucht die alltägliche Umsetzung eines geistigen Weltbildes. Nur dann kann die veränderte Sichtweise auch einen alten - neuen Weg in der Sterbe- und Trauerkultur anzeigen. Eine spirituelle Abschiedskultur, die das Beste aus unseren Traditionen wieder nutzt ist nicht das Werk einzelner genialer Menschen. Hier müssen die Kreativität und die Ideen einer großen Gemeinschaft zusammenfließen und Großes hervorbringen.

Jahrgang 1955, Mutter und Großmutter, begeisterte Brotbäckerin, langjährige Heilpraktikerin in eigener Praxis, Leiterin und Initiatorin der Sterbeammen- Akademie, Buchautorin. Claudia Cardinals großes Anliegen ist es, neue Formen der Sterbe-und Trauerkultur zu entwickeln. Spiritualität bedeutet ihr in der Begleitung von Menschen in Lebenskrisen nicht nur die Achtung der Würde eines Menschen, sondern die Begleitung in eine neue und unbekannte Dimension hinein.

 

peter oconnor

 

 

PETER O`CONNOR/ IRLAND

Geschichten und Musik, ein berührendes Wechselspiel in der Sprache der Seele
Peter O`Connor hat eine ganz besondere Form des Geschichtenerzählens mit Musik entwickelt. Manchmal entsteht die Geschichte im Zusammenhang mit dem Titel der Musik, manchmal ergänzt er die Geschichten durch Musik oder andere Stücke erzählen die Geschichte als Musik. All diese Varianten wird er in seinem Workshop zeigen und mehr. Er lehrt allen TeilnehmerInnen einen Song: „An uncle on my mother`s side“! Ein lustiges Stück, das die TeilnehmerInnen in einer sehr ungewöhnlichen Form mit einbezieht!

Peter O' Connor stammt aus einer Familie, die sich schon seit mehr als drei Generationen mit Musik beschäftigt. Schon mit 7 Jahren brachte seine Mutter Rose ihm das Fiedeln bei, inzwischen spielt er fast jedes Instrument! Peter O' Connor bekam viele Auszeichnungen u.a. alle sieben Irland Medaillen und reist als offizieller Vertreter seines Landes um die ganze Welt. Er ist in Irland ein sehr bekannter Geschichtenerzähler und Langbogenschütze.
Weitere Informationen unter: http://archerythroughtheages.blogspot.co.at/

 

paula gioia

 

 

 

PAULA GIOIA/ Deutschland

Pfad der Bienen, ein Weg der Erkenntnis
Seit über 2000 Jahre v. Chr. wurden Bienen schon gehalten und auch heute soll Bienenschamanismus weltweit verborgen noch zu finden sein. ImkerInnen sind TrägerInnen eines enormen Wissens, welches über Generationen hinweg weitergegeben wurde. Bienen sind nicht nur HonigproduzentInnen. Ihre Wunder gehen weit darüber hinaus. Sie symbolisieren Reinheit, Integrität, Fleiß und viele andere Tugenden. Die stetigen Verbindungen zwischen Einzelwesen und Gemeinschaft; Licht und Dunkelheit; Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft machen das Leben des Bienen-Organismus aus. Der Workshop soll – einerseits durch Wissensaustausch, andererseits durch eigene sinnlichen Erfahrungen – einen Einblick in die Welt der Bienen und der damit verbundenen Traditionen ermöglichen. Bienen sind ein tolles Beispiel für den Menschen, wie Gemeinschaft funktionieren kann.

Paula Gioias Herkunft liegt in den brasilianischen Tropen und sie ist eine Mütternachtsfrau. Seit vielen Jahren lebt sie in Deutschland, wo sie die Entscheidung traf, Bäuerin zu werden. Als Vertreterin der KleinbäuerInnen Europas ist sie international politisch unterwegs. Auf dem Land entdeckte sie die Liebe zu den Bienen, mit denen sie seit 6 Jahren eine enge Beziehung führt. Sie beobachtet die Bienen und lernt von ihnen Geduld und Vertrauen. Während die Bienen sich um die Bestäubung der vielfältigen Kulturen der Hofgärtnerei kümmern, sorgt Paula Gioia dafür, dass sie gesund bleiben. Am Bienenstock heißt es, so Paula: So wenig wie möglich und so viel wie nötig eingreifen.


solveig katrin jonsdottir

 


SOLVEIG KATRIN JONSDOTTIR/ ISLAND

Wer bin ich? Ein künstlerischer Weg zum Selbst
In diesem Workshop wird das Medizinrad unser Helfer sein, den inneren Kompass und die Richtung unserer Kraft zu entdecken: Wo sind unsere Talente, unsere Leidenschaften? Anschließend werden die TeilnehmerInnen klarer sehen, was jeder Einzelne der Gemeinschaft zu bieten hat und wie wir in den großen Plan des Kosmos eingebunden sind! Mit Hilfe des Medizinrades werden die TeilnehmerInnen auch andere Menschen in ihrer Bestimmung besser erkennen können. Wie können wir dieses Wissen mit anderen Menschen teilen und damit arbeiten? Um das herauszufinden werden die TeilnehmerInnen mit Tönen, Farben, Musik und der Natur kreativ gestalten!

Solveig Katrin Jonsdottir ist Künstlerin, Kunsttherapeutin, „Schamanisch Praktizierende“ und Mutter von zwei Söhnen. Sie hat vier Jahre in Amerika „Sacred Art“ studiert. Solveigh ist die Gründerin von „Mother Earth Retreat“ in Island.

 

ante kuitze

 



ANDA KUITSI/ GRÖNLAND

Ein Jägerleben in Grönland
Anda Kuitsi wird von seinem Jägerleben erzählen, von der Jagd auf Eisbären, Narwalen, Rob- ben und Walrossen, allein und gemeinsam mit seinem Clan. Das was getötet wird, wird auch gegessen, die nicht essbaren Teile werden verwertet als Kleidung, zu Jagdgegenständen. In 2000 Jahren haben die Inuit keine Tierart ausgerottet. Sie leben mit dem Bewusstsein, dass es auch für die siebente Generation nach ihnen noch Nahrung geben muss.

Die Bedeutung der Trommeltänze
Anda Kuitsi stammt aus einer heute noch bekannten alten Musikerfamilie. Seine Eltern haben ihr Talent an ihren Sohn weitergegeben. Er ist einer der letzten Trommeltänzer und verkörpert damit das alte Grönland, als die Inuit noch in Erdhäusern auf engstem Raum zusammenlebten. Zwanzig Menschen, alt und jung auf wenigen Quadratmetern, die nur in einer Gemeinschaft überleben konnten. Die Inuit mussten friedliche Verhaltensweisen entwickeln und eine besondere Konfliktbewältigung leben. Der Trommeltanz ist eine Form davon.Anda Kuitsi wird uns auf den Abendveranstaltungen mit seinem Können begeistern.

 

relska laks

 


 

RELSKA LAKS/ ESTLAND

Kihnu - das letzte Matriarchat in Europa
Was machen Frauen, wenn ihre Männer fast das ganze Jahr auf See sind und sie mit allem auf sich alleine gestellt sind? Jammern oder die Ärmel hochkrempeln? Relska wird von den beeindruckenden Kihnu Frauen erzählen, von denen eine ihre Großmutter war. Sie haben ihre Bräuche und Traditionen, ihre Lieder und Tänze erhalten und tragen noch heute täglich ihre selbstgewebten Streifenröcke eine bestickte Bluse und Schürze. Sie leben in, von und mit der Natur, verwalten sich selber, haben ihre Sprache erhalten, düsen mit Motorrädern und Kopftuch über ihre Insel und unterstützen sich gegenseitig. Der Begriff "Kihnu Naine" Frau von Kihnu, steht heute in ganz Estland für Frauen, die trotz Ehe ein unabhängiges Leben führen. Kihnu ist eine kleine Insel im Rigaer Meerbusen, nur 800m vom Festland entfernt.

Reelika Laks lebt in Puka Vald auf einer Farm außerhalb des nächsten Dorfes mit ihren Zwillingstöchtern. Sie ist Künstlerin und Jägerin und verarbeitet ihre Erfahrungen mit wilden Tieren wie z.B. Wölfen, Luchsen, Bären in ihren Bildern, in Holz und Knochen, einzigartigen Trommeln und Rasseln aus Fellen (z.B. Trommeln aus Wolfsfellen). Sie liebt Tiere und schießt nur das, was sie zum Leben braucht! 
Reelika Laks hat ihre Wurzeln in Kihnu und sie wird in ihrem Workshop spannende Geschichten aus dem Leben ihrer Großmutter zu erzählen.



carl eric malmstrm

 

Carl Eric Malmström/ Schweden

Aufspüren von Energien und Störfeldern in der häuslichen Umgebung
Carl Eric Malmström wird in seinem Workshop zeigen, wie er mit Energien arbeitet die in Räumen sein können, die stören, die zurückgeblieben sind. Auf einer Burg gibt es da ein großes Betätigungsfeld. Er wird auch demonstrieren, wie man gute Energien in die eigenen Räume leitet.

Carl Eric, geb.1941 in Malmö. Er arbeitete 40 Jahre als Steuerberater, konnte aber schon als kleiner Junge die Anwesenheit von fremden Energien fühlen. Seiner Mutter war das peinlich und sie erzählte den anderen Leuten, er wäre Schlafwandler, bis sie selber im hohen Alter ihren Sohn um Hilfe bat, weil sie „Besucher“ in ihrem Zimmer hatte. Ihr Haus stand neben einem Platz wo früher Menschen gehenkt wurden.

 

mohr-paesch 

 

STEFAN MOHR/ MARCUS PÄSCH/ Deutschland

Mit der Kraft des Feuers eine Schale herstellen! Ein Praxisworkshop
Teil von Gemeinschaft ist gemeinsam zu arbeiten, gemeinsam etwas zu schaffen und zu zelebrieren. So wurden und werden abends am Feuer die Geschichten des Tages geteilt und reflektiert. Clanwissen wird aufgebaut. Dies ist auch die Zeit, in der an den täglichen Dingen des Lebens gearbeitet wird. Nützliche Dinge, die den Alltag gemütlich und angenehm machen. Kann man dabei reflektieren und aufmerksam zuhören? "When the hands are busy, the mind is clean." In diesem Workshop werden die TeilnehmerInnen mit den alten Handwerkstechniken des Glutbrennens, Holzschalen mit der Kraft des Feuers herstellen. Jeder erhält so seine eigene selbstgemachte Schale aus der gegessen und getrunken werden kann. Dabei teilen die WorkshopteilnehmerInnen die Geschichten und begeben sich so auf die alten Pfade. Dieser Workshop gewährt einen Einblick in das Gemeinschaftsleben unserer Ahnen.

 

Stefan Mohr
Stefan Mohr ist seit über 34 Jahren Kampfkünstler in verschiedenen Stilen wie Tae-Kwon-Do, Wing Tsun, Yong Tjun, Escrima und Inneres Boxen. Er ist selbstständiger Kampfkunstlehrer und Gründer der Manducus Kampfkunst. Er hat eine mehrjährige Ausbildung in alter schamanischer Heilkunst bei Hildegard Fuhrberg absolviert und ist graduierter Wildnispädagoge und Wildnislehrer in der Wildnisschule "Wildniswissen".

Markus Päsch
Dipl. Umweltwissenschaftler und Wildnis Pädagoge, Teamleiter eines Kletterwaldes. Von Kindheit an ist er fasziniert vom Leben und Überleben in der Natur.


 

maarten-oversier 



MAARTEN OVERSIER/ Niederlande

Die Erlösung unserer Ahnen von Traumata, Ängsten und unerledigten Geschäften, die uns bis heute bestimmen
Traumata, Ängste, unerledigte Geschäfte der Ahnen müssen erlöst werden, damit der jetzt lebende Nachkomme sich frei entwickeln kann. In diesem Workshop werden Wege aufgezeigt, Verstorbene und sich selber zu befreien!
TeilnehmerInnen: 8 bis 15 Personen

Maartens Kontakt zu schamanischem Wissen entstand vor vielen Jahren durch Begegnungen mit Indianern. Indianer haben Konzepte entwickelt wie sie ihre durch die westliche Zivilisation traumatisierten Jugendlichen heilen können. Diese Konzepte trägt Maarten mit und hat sie in den europäischen Kulturraum transponiert.

 

 

angelika rodler 

 

 

ANGELIKA RODLER/ ÖSTERREICH

Doula, das uralte Berufsbild „Hebamme“ für unsere Gegenwart neu belebt. Ein weiblicher Beistand mit Herz für Mutter und Kind
Doulas (altgr. Dienerin der Frau) begleiten Frauen während der Schwangerschaft und Geburt im Sinne der traditionellen weiblichen Hilfsgemeinschaft. Unsere Vorfahren würden darüber erstaunt sein, aber tatsächlich ist es nun die Aufgabe der Frauen, Frauengemeinschaft rund um die Geburt wieder neu zu definieren und leben zu lernen. Im Workshop möchte Angelika Rodler erlebbar machen, wie Doulas –und jede von uns– als „wissende Frauen", die bereit sind miteinander in die tiefste Tiefe und höchste Höhe zu gehen, Gesundheit und Gemeinschaftsgefühl fruchtbar mitgestalten. Der Workshop dient dem individuellen Wachstum von Frauen, stärkt den Frauenkreis und die ganze Gesellschaft. Männer sind bei diesem Workshop ausdrücklich erwünscht.

Angelika Rodler, geb. 1969, verheiratet, Mutter von 5 Kindern und Großmutter ist die Gründerin des ersten österreichischen Doulaprojektes, einer alten weltweiten Geburtskultur! Früher gelebter Alltag im Frauenleben, heute ein neues Berufsbild.
Weitere Informationen unter: http://elysia.at

 

laila spik 

 

 

Laila Spik/ SCHWEDEN

Der Weg der Sami für moderne Zeiten
Laila Spik wird uns ihre überliefertes Wissen vorstellen das es den Sami jahrhundertelang ermöglicht hat, in einem extremen Klima gut zu leben.
Einfachste Dinge werden dort sehr wichtig. Sie spricht aus Erfahrung und zeigt uns, dass es möglich ist ganz nahe an und mit der Natur zu leben.
Gemeinschaft mit allem was lebt, das ist ihre Botschaft.

Laila Spik, geboren in Jokkmokk, ist eine gebürtige Sami, Mutter und Großmutter aus Kautokeino. Seit ihrer Kindheit lebt sie ein typisches Sami-Leben in der Natur und mit den Rentieren. Von ihrem Vater hat sie die alten Sami Traditionen wie Handarbeiten, Umgang mit Tieren und die Heilkunst mit Pflanzen übernommen.
Heute stellt sie die alten Sami-Traditionen international einem breiten Publikum vor. (Kanada, Amerika, Europa) Ihr ist es wichtig, dass die alten Traditionen erhalten bleiben und die jungen Sami die Traditionen nicht verlieren.
Sie hat ein großes Wissen über schamanische Trommeln und deren Herstellung.

 

ulvi tamm 

 

 

ULVI TAMM/ ESTLAND

Regilaul, eine musikalische Ursprache. Der Klang der Natur Estlands! Ein Praxisworkshop
In ihrem Workshop wird Ulvi Tamm die estnische musikalische Muttersprache –regilaul– repräsentieren, die alten Volksweisen die schon über 2000 Jahre alt sind. In dieser Ursprache kann man die estnische Mentalität hören, hier ist die estnische Geschichte drinnen. Die Esten lebten mit dem Rhythmus der Natur und ihr Kontakt zur Natur war sehr stark. In diesen alten Weisen findet sich die Kraft und die Stärke der Naturbeziehung wieder. Ulvi Tamm wird diese unikalen Schätze mit den TeilnehmerInnen teilen. Sie singt mit ihnen die leichteren estnischen Volksweisen, spielt die alten estnischen Volksspiele und tanzt die alten Tänze. Zu dem Workshop bringt sie die typischen estnischen Musikinstrumente wie Kleinharfe, Maultrommel und Dudelsack mit.

Ulvi Tamm, geb. 1959, studierte an der Tallin Universität. Sie ist eine der bedeutendsten Regilaul Vertreterinnen mit allen großen kulturellen Auszeichnungen, die Estland zu vergeben hat. Sie unterrichtet als Musiklehrerin an Schulen und in Kindergärten, dirigiert Knaben-, Mädchen- und gemischte Chöre und organisiert seit 10 Jahren das republikanische Brauchtumsmusikfestival für Kinder und Jugendliche: Regilaul uues kuues“ (Alte Volksweisen im neuen Gewand).

 

august thalhammer 

 

 


 

 

DR. AUGUST THALHAMER/ ÖSTERREICH

Berühren sich Christentum und Schamanismus? Eine streitbare Sichtung von Möglichkeiten
Wie im Schamanismus sind auch in der christlichen Tradition "Mächte und Gewalten" und "Engel" als Boten Gottes eine Selbstverständlichkeit; ebenso werden göttliche Botschaften oft im Traum übermittelt. Die Sensitiven werden in der Bibel als Propheten oder als mit besonderen Charismen begabte Gemeindemitglieder bezeichnet. Spirituelle Heilungen werden nicht nur von Jesus erzählt, sondern auch von seiner Schülergruppe und waren für die ersten Christengemeinden geradezu ein Markenzeichen. Trotz der entsetzlichen kirchlichen Fehlwege wie Hexenverbrennungen oder Verfolgung von SchamanInnen gibt es viel mehr Gemeinsamkeiten, als den meisten bewusst ist. In dem Vortrag soll eine Brücke gebaut werden zwischen dem Weltverständnis unserer Vorfahren und der christlichen Tradition. Mit praktischen Übungen.

Dr. August Thalhamer, geb. 1943, studierte Theologie, Philosophie, Psychologie und Psychiatrie. Nach fünf Jahren als Priester arbeitet er seit 1974 als Gruppentrainer, Wirtschaftspsychologe, Psychotherapeut und schamanisch in freier Praxis in Linz, Österreich. Er beschäftigt sich mit den Zusammenhängen zwischen christlichen, psychotherapeutischen und schamanischen Heiltraditionen. 2014 wurde sein Buch “Der Heilungsweg des Schamanen - im Lichte westlicher Psychotherapie und christlicher Überlieferung“ aktualisiert und erweitert und bei Ennsthaler, Steyr, neu aufgelegt. 2015 erschien das Buch „Für die Versöhnung neuen Wissens und alter Weisheit in der Seelenheilkunde - Streitschrift gegen die Reduktion des Menschen auf naturwissenschaftlich erfassbare Materie. Mit besonderer Berücksichtigung schamanischer Heiltradition“.
Weitere Informationen und Veröffentlichungen unter: www.thalhamer-haase.at

 

markus walkusch-eylandt 

 

 

 

 

MARKUS WALKUSCH-EYLANDT/ DEUTSCHLAND

Der Schatz der Ahnen, kostbares Saatgut in unseren Händen
Im Zuge der Diskussion über verschiedene laborlastige Methoden der Pflanzenzüchtung wie Hybridisierung, Gentechnik und CMS gibt es glücklicherweise viele Initiativen sowie Einzelpersonen, die es sich zum Ziel gesetzt haben Saatgut für alle frei zugänglich zu machen. Alte schützenswerte Arten und Sorten werden erhalten, aber auch neue Sorten mit verbesserten Eigenschaften werden gezüchtet. Das Große Ganze stellt uns eine schier unglaubliche Vielfalt von Pflanzen zur Verfügung die der Ernährung dienen: Angefangen mit den Getreidearten, über die Hülsenfrüchte bis zu den Gemüsen und Kräutern und auch anderen Zier- und Nutzpflanzen wird seit Jahrtausenden, durch die Auslese von Pflanzen mit bestimmten erwünschten Eigenschaften, durch den Menschen selektiert und veredelt. Im Workshop werden verschiedene Kräuter und Gemüse verkostet. Die TeilnehmerInnen lernen über einjährige und zweijährige Arten, über die vegetative und generative Vermehrung und die Züchtungsmethoden im Überblick. Es werden Fragen beantwortet über die Entstehung einer Sorte am Beispiel der Züchtung einer Möhre. Die TeilnehmerInnen hören über das Thema "Der Weltweite Saatgut Markt - Die Macht der Konzerne", über Initiativen zur Züchtung von Pflanzen auf „natürlichem“ Wege und es werden Fragen beantwortet wie: Was kann jeder einzelne tun, um Saatgut zu schützen und zu erhalten?

Markus Walkusch-Eylandt, geb 1966, verheiratet, 4 Kinder, ist seit über 25 Jahren als Bauer und Gärtnermeister auf verschiedenen biologisch-dynamisch wirtschaftenden Betrieben tätig. Seit 2000 ist er Betriebsleiter in der Demeter Gärtnerei Sannmann. Markus ist Bäcker, Musiker und Handwerker mit schamanischem Hintergrund.

 

 

 

Allgemeine Vorträge im Rahmen des Kongresses 2017

barbara dombrowski 

 


 

Barbara Dombrowski/ Deutschland

Der Klimawandel in Ostgrönland und deren Auswirkungen.
Grönland und der Amazonasregenwald zählen zu einer der exemplarischen Regionen im Klimasystem, die bei einer weiteren Erderwärmung in einen nicht mehr umkehrbaren Prozess treiben werden. In diesem Vortrag beschäftigt sich Barbara Dombrowski mit dem Klimawandel an exemplarisch ausgesuchten klimarelevanten Orten und der dort lebenden Bevölkerung, die zwischen ihren überlieferten Traditionen und der globalisierten Moderne stehen. Ihre Existenz und ihr Lebensraum werden durch die äusseren Einflüsse der modernen Welt, durch direkte oder indirekte Auswirkungen des Klimawandels bedroht.

Barbara Dombrowski hat visuelle Kommunikation in Dortmund studiert und ist eine freie Fotografin in Hamburg. Seit Beginn ihrer Berufstätigkeit, als journalistische Fotografin und Portraitfotografin, hat sie auch immer an Kunstprojekten gearbeitet, die in diversen Ausstellungen gezeigt wurden. Diese persönlichen Arbeiten sind für sie die Antriebskraft ihres fotografischen Schaffens. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht immer der Mensch und seine Lebensrealität.
Barbara Dombrowski arbeitet nun seit fast 5 Jahren an einem Buch- und Ausstellungsprojekt über Mensch und Natur in Ostgrönland und dem Amazonasgebiet in Ecuador. In beiden Gegenden hat sie die Menschen in ihren Gemeinden beobachtet, an ihrem Leben teilgenommen, und sie in ihrer umgebenden Natur portraitiert. Sie möchte dieses wichtige, schwierige, abstrakte Thema des Klimawandels durch ihre Arbeit greifbar und fühlbar machen.

 

guenther fleck 

 

 

 

 

Dr. Günther Fleck/ Österreich

Schamanismus, Kosmisches Bewusstsein und Grassroots Spirituality!
Während der Schamanismus ein universelles Menschheitserbe darstellt, das in verschiedenen Kulturen gesellschaftlich verankert ist und traditionell gepflegt wird, tauchen in der gegenwärtigen internationalen Entwicklung spontan entstehende Bewegungen auf, die sich durch eine autonome Spiritualität auszeichnen. Diese ist weder an irgendwelche Institutionen noch an bestimmte Glaubenssysteme gebunden. Diese neue Form der Spiritualität, die sogenannte Grassroots Spirituality, kann als großer Hoffnungsschimmer für die Lösung bestehender Weltprobleme angesehen werden und stellt möglicherweise die nächste Stufe der menschlichen Entwicklung dar. Gemeinsamer Nenner des Schamanismus und der Grassroots Spirituality ist das Kosmische Bewusstsein, das den Menschen als Teil eines größeren Ganzen erfasst, dem er sich niemals entziehen kann. Die Emergenz der Grassroots Spirituality, eine äußerst wertvolle Ergänzung zum traditionellen Schamanismus, wird rekonstruiert und diskutiert.

Dr. Günther Fleck ist Klinischer Psychologe und Gesundheitspsychologe. Von Juli 2003 bis September 2015 Leiter des Fachbereiches Militärpsychologie und Bildungswissenschaft am Institut für Human- und Sozialwissenschaften der Landesverteidigungsakademie Wien. Seit Oktober 2015 mit der Leitung des Zentrums für menschenorientierte Führung und Wehrpolitik der Landesverteidigungsakademie beauftragt. Stellvertretender Vorsitzender des Sozialwissenschaftlichen Beirates der Wissenschaftskommission im Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport. Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Medical Anthropology. Lehraufträge an der Universität Wien, an der Medizinischen Universität Wien, an der Eötvös Lórand Universität Budapest sowie an der Universität für Technik und Wirtschaft in Budapest.

 

2hilde fuhrberg

 

 

 

Hildegard Fuhrberg/ Deutschland

Schwarmintelligenz und Schamanische Tradition!
„Gemeinschaft“ diese Lebensqualität vermissen wir, wenn wir persönlichen Kummer haben, am meisten. Aber sonst? Gibt es eine Gemeinschaft die in der Not trägt heute überhaupt noch? Und gibt es Schwarmintelligenz überhaupt? Besonders in Deutschland sind Menschenmassen nicht gerade als Hort der Erkenntnis bekannt. Ist Gemeinschaft heute überhaupt noch zeitgemäß und möglich? Sind Visionen nicht nur schöne Träume die an der fehlenden Machbarkeit scheitern? Wo schlittern wir Menschen hin? Gibt es für uns alle noch einen glaubwürdigen Weg aus der Klimakatatstrophe, dem Hunger und Krieg in der Welt? Diese großen Fragen tauchen oft auf, wenn es um unser Bedürfnis nach Gemeinschaft geht. Sie stellen unsere schamanische Spiritualität auf den Prüfstand. Finden wir dort Antworten und Ideen zum lösungsorientierten Handeln oder ist es nur eine schamanische „Schönwetterphilosophie“ die hilft, das Drama besser zu ertragen? Diesem Anliegen geht dieser Vortrag nach und bietet mögliche Antworten für ein konkretes Gestalten des Alltags.

Hildegard Fuhrberg repräsentiert das heilerische Wissen der Großmütter und sie verfügt über vierzig Jahre Berufserfahrung als Heilerin. Ihre Arbeit mit Schamaninnen und Schamanen aus vielen Kulturen hat sie in den modernen europäischen Kontext übertragen. Dies lehrt sie seit 20 Jahren. Sie ist die Visionärin des Schamanischen Netzwerkes und sie leitet seit ca. 30 Jahren die Ausbildung für Frauen: Mütternacht im Labyrinth.

 

renate greinert

 

REnate Greinert/ deutschland

Organspende – eine Gemeinschaftsaufgabe?
Seit vielen Jahren setzt sich Renate Greinert mit der Problematik der Organ “spende“ auseinander. In Ihrem Vortrag beschäftigt sie sich mit dem neuen Menschenbild, dass durch die Transplantationsmedizin und deren Möglichkeiten der Organübertragung geschaffen wurde.

Renate Greinert gehört zu den Großmüttern des Schamanischen Netzwerkes und ist zuständig für die Finanzen des Vereins. Renate Greinert ist eine bekannte Autorin zum Thema Organspende.

 

 

inga hansen 

 

 

Inga Hansen/ Grönland

Das Leben der Inuit in Vergangenheit und Gegenwart
Inga Hansen wird uns in ihrem Vortrag an dem Leben der Inuit in Vergangenheit und Gegenwart teilhaben lassen. Sie wird auf die unselige Verbindung zum Christentum, zu Missionaren und Politkern hinweisen, die den Inuit die Rolle des dummen Kindes zuweist. Die Inuit sind eines der wenigen Völker der Erde, die sich durch den behutsamen Umgang mit den Resourcen ihre Welt erhalten haben. Sie sind einzigartig friedfertige Menschen, die in monatelangem Dämmerlicht und Dunkelheit, bei Eiseskälte und Stürmen, auf engstem Raum, Wege zum kraftvollen Miteinander entwickelt haben. Überleben im Eis ist eine menschliche Extremanforderung. Die Menschen von Kallaalit Nunaat, wie die Ureinwohner Grönland nennen, haben das erreicht. Sie sind die wahren Klimaexperten, aber fragen wir sie? Inga Hansen wird antworten.

Inga Hansen ist eine grönländische, mehrfach ausgezeichnete Fernsehjournalistin, die weltweit gefragt ist, wenn es um Informationen und Meinungen zur polaren indigenen Bevölkerung geht. Sie ist berühmt für ihre journalistische Arbeit auf dem „circumpolar indigienous Arctic“ Sektor. Sie spricht mehrere Sprachen und hat sich spezislisiert auf indigene Angelegenheiten und Kultur. Sie lebt z. Zt . in Kautokeino, wo sie an ihrem Master in indigenem Journalismus an der Sami Universität arbeitet.


regina reckert

 

 


REGINA RECKERT/ Deutschland

Leben in der Hafenstraße, ein soziales Experiment und was daraus wurde
Hafenstrasse - Aufbruch in eine gelebte Utopie. Die Idee des Vortrages ist es, anhand einiger Beispiele spirituelle Aspekte, die sie im Alltag gelebt haben, deutlich zu machen. Aufbruch, Durchbruch und auch - zum Teil noch heute ungeheilte - Brüche. Zentraler Punkt ist, wie aus der Kraft von vielen Einzelnen eine Kraft der Vielen entstand. Einzelne "Chaoten", "Penner", "Verrückte", "Aussteiger" u.a. Randerscheinungen, die zusammen lebten und sich zum "gallischen Dorf" (siehe Asterix und Obelix) für Hamburg, für Europa und dann für die Welt entwickelten. Sie haben versucht, ihren Traum - und zwar jeder für sich, und dann dadurch alle zusammen - zu leben. Diese Geschichte beinhaltet, sich gegenseitig sein zu lassen und sich trotzdem zu involvieren, Kreativität Einzelner und in der Gruppe, viel Versuch und Irrtum, große Dankbarkeit und immer wieder persönliche Grenzerfahrungen.

Regina Reckert lebt seit 34 Jahren in der Hafenstrasse mit ihrer Familie. Seit vielen Jahren ist sie Teil einer sehr wild gemischten und sich immer verändernden Gemeinschaft (120 Personen), die sich in Selbstverwaltung übt. Als gelernte Garten- und Landschaftsbauerin war sie 15 Jahre Anleiterin für Jungerwachsene im Gartenbau. Parallel zur Anleitertätigkeit hat sie vor 10 Jahren eine 3-jährige Fachausbildung in schamanisch inspirierter, traditioneller Heilkunde bei Hildegard Fuhrberg absolviert und arbeitet heute als Heilerin, Beraterin und Workshop - bzw. Seminaranleiterin. Durch ihre Liebe zu Mensch und Natur ist sie zu der "Arbeit, die wieder verbindet" von Joanna Macy gekommen, deren großes Merkmal die Betonung der wechselseitigen Unterstützung im Netz der gegenseitigen Verbundenheit ist.

 

   

 

Handwerkskunst im Rahmen des Kongresses 2017

 

Marktplatz

unser marktplatz auf der burg ludwigstein

Wir freuen uns sehr, Ihnen einen hochwertigen, bunten und interessanten Markt bieten zu können. In einem großen hellen Raum auf dem Burggelände gibt es verschiedene  hochwertige Kunsthandwerk-Stände wie zum Beispiel Lederarbeiten, Trommeln, Kraftschmuck, Filz-Seidenbekleidung, Outdoor- und Wildfilze, Masken, Waldkunst, Bilder, heilsame Liköre, Salben und vieles mehr.

WICHTIGE INFORMATIONEN ZUM 3. KONGRESS „Die Kraft der Vielen - Wie schamanisches Wissen uns in der Gemeinschaft heilt" wird durch die Werke der Künstler und Künstlerinnen anfassbar, be-greifbar und sichtbar!

Freuen Sie sich auf ein schamanisch inspiriertes Markttreiben der besonderen Art.

 

 

Laden Sie hier unser Programmheft und hier unseren Folder herunter!

 

 

 

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