Wichtige Informationen

zu unseren Arbeitsgruppen. Hier beantworten wir alle Fragen zu dem Thema Arbeitsgruppen und wie können Sie hier mitarbeiten.

WIE ARBEITEN DIE ARBEITSGRUPPEN DES VEREINS? und welche Rolle spielen Arbeitsgruppen im Rahmen unseres Vereins?

Unser Verein lebt von der aktiven Mitarbeit der Mitglieder. Diese Arbeit wird durch Arbeitsgruppen getragen, die sich die Themen selbst wählen. Ziel dieser Arbeit ist die Veröffentlichung. 

Welches Ziel hat die Arbeit der Arbeitsgruppen?

Die Satzung unseres Vereins legt das Ziel der Vereinsarbeit fest. Es ist die Entwicklung und Förderung einer schamanischen Heilkunde in Europa. Dazu ist der Bezug auf das alte Wissen Europas notwendig, das noch erhalten ist. Aber auch das Wissen traditioneller Schaman/innen ist dafür erforderlich. All das zusammen hilft uns, eine heute lebendige und passende Form für eine schamanische Heilkunde in Europa zu gestalten. 

Wie findet sich eine Arbeitsgruppe zusammen?

Alle Mitglieder und Mitglieder einer juristischen Person, die Mitglied ist, können eine Arbeitsgruppe bilden und auf der Website des Vereins nach engagierten Mitgliedern suchen oder sich privat zusammen finden. Nichtmitglieder können in einer Arbeitsgruppe mitarbeiten, die Mitglieder einer Arbeitsgruppe müssen jedoch überwiegend Vereinsmitglieder sein. Die Arbeitsgruppen können für einen von ihnen festgelegten Zeitraum ExpertInnen von außen hinzuziehen. Die Gruppe meldet sich offiziell beim Vorstand an und benennt eine Kontaktperson. Der Vorstand muss die Gründung der Arbeitsgruppe bestätigen. Löst sich die Gruppe auf, wird dies ebenfalls dem Vorstand mitgeteilt. Eine Gruppe hat sich aufgelöst, wenn ein halbes Jahr kein Treffen oder Kontakt untereinander mehr stattfand. 

Wie sieht eine Arbeitsgruppe aus?

Wir empfehlen 3 bis maximal 7 Mitglieder, die sich regelmäßig treffen oder in Kontakt treten, um an einem besonderen, ausgewählten Thema zu arbeiten. Diejenigen die aktiv teilnehmen, gestalten die Arbeit und teilen dies den anderen mit. Das Thema wird umfassend bearbeitet und die Ergebnisse werden schriftlich festgehalten. Einzelne Bereiche können arbeitsteilig an Einzelne vergeben werden. In besonderen Situationen kann ein Thema auch von Einzelnen bearbeitet werden. 

Wie findet eine Arbeitsgruppe ein geeignetes Thema?

Über das Login für Vereinsmitglieder gibt es auf der Website verschiedene Themenvorschläge. Jede Arbeitsgruppe kann eines dieser Themen aufgreifen, abwandeln oder ein neues Thema vorschlagen. Das gewählte Thema muss lediglich die Zustimmung des Vorstands finden. 

Wie arbeitet eine Arbeitsgruppe?

Zunächst werden Berichte über bisherige eigene Erfahrungen mit dem Thema gesammelt. Das Studium der Literatur zu diesem Thema ist ein wichtiger Punkt. Literaturlisten werden gegebenenfalls erstellt. Es ist möglich, als Gast die Universitätsbibliotheken zu benutzen. Ethnologische Literatur ist aufschlussreich. Auch eine kritische Internetrecherche ist sinnvoll. Wenn das Thema es zulässt, sollten zusätzlich eigene aktuelle Erfahrungen gemacht und einbezogen und aufgearbeitet werden. Bild und Tondokumente können ebenfalls gesammelt und hinterlegt  werden. Zusätzliche Hintergrundinformationen sollen das Thema nachvollziehbar darstellen.

Nach Möglichkeit sollen die Schamanen/ innen, die bei uns zu Gast sind, zu den Themen auch befragt werden. Dies gilt auch für die Erfahrungen europäischer
„Weisen“ und „Wissender“. Ihre Kenntnisse sollen Bestandteil der Arbeit darstellen. Interviews werden aufgezeichnet.

Das entstandene Wissen sollte geprüft, dokumentiert und auf unsere heutigen Bedingungen in Europa übertragen werden. Auch dazu werden verschiedene Meinungen von anderen erfahrenen Menschen eingeholt und dokumentiert.

Methodisch gesehen können reine Mutmaßungen ohne überzeugende Quellen nicht als „Wissen“ anerkannt werden. „Wissen“ muss sich in der Praxis bewähren, auch wenn intuitive Teile anerkannt werden können.

Es ist notwendig, alle verwendeten Quellen genau zu dokumentieren. Aber ein vorgeblich wissenschaftlich „objektiver“ Stil der Arbeit ist für unser Anliegen wenig nützlich. Die Toleranz des Wissens um viele mögliche Welten und Wahrheiten prägt den Arbeitsstil. Wie in neueren gesellschaftswissenschaftlichen Arbeitsweisen üblich, soll der persönliche Bezug zum Thema nachvollziehbar dargelegt werden. Nach Möglichkeit können Befragungen/ Interviews und Experimente mit in die Erforschung des Themas einfließen.

Die Gruppe berichtet mindestens einmal im Halbjahr über den Stand ihrer Arbeit an den Vorstand. Die Arbeitsgruppe hat auf Mitgliederversammlungen Rede und Antragsrecht, aber kein Stimmrecht und kein aktives oder passives Wahlrecht.

Es geht inhaltlich niemals um letzte „objektive“ Wahrheiten. Ziel der Arbeit ist es, gut geerdete, neue Inspirationen zu verbreiten, die zu Visionen  für ein  alltägliches Leben in Europa werden können. In diesem Sinn ist die Gruppe auch aufgefordert, möglichst Qualitätskriterien für ihren Arbeitsthema zu formulieren. 

Im Unterschied zu einer rein wissenschaftlich versachlichenden Arbeitsmethode bei der das Studium von schriftlichen Quellen im Vordergrund steht, streben wir eine vernetzte Wissenskultur an.

Das heisst:
Schriftliche und mündliche Quellen werden berücksichtigt. Theorie und Praxis sollen in das Thema einfließen, wobei die Praxis wesentlicher ist. Das Subjekt, also die Personen die forschen, genauso wie die Personen die um Auskünfte gebeten werden, sind in der Arbeit präsent und erkennbar. Alle gewonnenen Aspekte eines Themas werden in ihrem sozialen und kulturellen Zusammenhang gewürdigt und auf ihre Nützlichkeit für offene Fragen des gegenwärtigen gesellschaftlichen Lebens hin, untersucht.

Diese Nützlichkeit ist ein Kriterium der praktischen Relevanz der Arbeistergebnisse. Persönliche Sichtweisen sollen als solche gekennzeichnet werden. Sie sind eine notwendige Ergänzung von verallgemeinerten, theoretischen Ergebnissen. Besondere, kritische Sorgfalt ist im Umgang mit tatsächlichen oder vermeintlich historischen, schriftlichen Quellen geboten

Was geschieht mit den Ergebnissen?

Der Vorstand behält sich vor, das Arbeitsergebnis gegebenenfalls mit der Gruppe zu überarbeiten. Maßgeblich sind die satzungsmäßig inhaltlichen und ethischen Standards des Vereins. Findet das Ergebnis die Zustimmung des Vorstands, wird das Ergebnis auf der Website zur Diskussion gestellt. Auch Zwischenberichte können im Mitgliederbereich veröffentlicht werden. Nur Vereinsmitglieder haben Zugang zu diesem Teil der Website. Das Urheberrecht für die Arbeiten geht an den Verein über. Bei Veröffentlichung der Ergebnisse werden die Autoren genannt. Anderes kann verabredet werden.

Weiterhin kann das Ergebnis der Arbeitsgruppen als Diskussionsgrundlage in Zusammenarbeit mit den Autor/innen auch auf einem Kongress der Öffentlichkeit vorgestellt und in Workshops bearbeitet werden.
Eine breite, kontinuierliche Beteiligung aller Vereinsmitglieder an dieser Art von Basisarbeit ist notwendig, um dem inhaltlichen Anspruch des Vereins gerecht zu werden. 

ALLEN MITGLIEDERN DES VEREINS STEHT EINE GRÜNDUNG ODER DIE MITARBEIT IN EINER ARBEITSGRUPPE OFFEN.
ÜBER DEN LOGIN BEREICH IST ES ARBEITSGRUPPENMITGLIEDER MÖGLICH, SICH IM JEWEILIGEN ARBEITSFORUM ZU VERNETZEN UND AUSZUTAUSCHEN.
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