Diese allgegenwärtige Schlagzeile hat uns in den letzten Tagen alle verblüfft. Hatten wir nicht alle ein liebenswertes Bild dieser keltischen Weisen, das vielleicht an Mirakulix erinnert? Der festgenommene ältere Mann soll angeblich tatsächlich einen langen weißen Bart und lange weiße Kleider getragen haben. Aber es wurden auch Waffen, Munition und Sprengstoff gefunden. Zutaten für einen Zaubertrank sind das ganz sicher nicht. Seit etwa einem Jahr soll die Gruppe um diesen „Druiden“ Anschläge auf Juden, Asylbewerber und Polizisten ausgeheckt haben. 

In den sozialen Netzwerken konnte nachvollzogen werden, dass sie auch eine große Bedrohung durch Muslime festgestellt hatten.

Ein Druide macht sowas? Das macht nachdenklich.

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Die Sioux in North Dakota haben ein handfestes Problem mit US-Konzernen!

Die Ureinwohner Amerikas, wie wir sie nennen sollten, also die Menschen der „first nation“, fristen ein Leben das so gar nichts mit unseren Klischees über sie zu tun hat. Wir wissen kaum etwas Wesentliches über sie. Westernfilme oder Karl May Sehnsüchte diffamieren alles, was für diese Menschen Bedeutung hat.

Damit nicht genug, jetzt verlegen US Konzerne eine riesige Pipeline am Rand ihres Reservates, die ungeheure Mengen an Öl von Dakota weiter an die Küsten leiten soll. Diese „black snake“ wollen die Sioux auf gar keinen Fall auf ihrem Land dulden. 

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Wir weißen Schamaninnen und Schamanen sind gute Menschen. Wir wollen der Mutter Erde dienen und Bäume umarmen. So sieht das Klischee aus. Es ist aber nicht unbedingt falsch. Wir sind satt von verlogenen Idealen und wir wollen das Echte, das Natürliche. Wir wollen heilen. Das gilt für viele von uns und das ist zweifellos gut so.

Dass es so etwas wie „schwarzmagischen“ Schadenszauber im Zusammenhang mit Schamanismus in traditionellen Gesellschaften geben soll, das ist vielen schlicht unangenehm. Es lohnt sich allerdings dieses Tabu einmal unter die Lupe zu nehmen.

Dazu können wir uns an Erfahrungsberichten aus Mexiko und verschiedenen Ländern Afrikas orientieren. Denn in Europa ist nicht nur eine einheimische spirituelle Tradition eher verborgen. Auch das „Zeug“ zum großen Schadenszauberer hat hier kaum eine oder einer.

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"Kanadischer Stamm ruft nach Selbstmordversuchen Notstand aus"

Unter http://www.WAZ.de/11725853 erfahren wir derzeit, dass eine indigene Ethnie, ein indianischer Stamm in Kanada, wegen sich häufender Suizide den Notstand ausgerufen hat. Ähnliches haben wir auch von erschütternden Suizidraten der Inuit und der Sami gehört. Die Trauer die uns anweht, über die schmerzlichen Lebensbedingungen von indigenen Ethnien in der heutigen Zeit, ist aus meiner Sicht ebenso Trauer über das, was auch wir in unserer Kultur schon so lange still hingenommen haben.

Es ist eine Weile her, aber wir kennen es auch. Menschen die Quellen geopfert haben wurden umgebracht, und das schon unter Karl dem Großen im frühen Mittelalter. Da war von Hexenwahn noch lang keine Rede. Im ausgehenden Mittelalter, zu Beginn der Neuzeit, wurden alle, die zu lange in einen Kristall schauten, mit Kräutern und Tieren redeten oder im Wald sangen, unsäglich grauenvoll gefoltert und lebendig verbrannt. 

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