02 Feb

Wacholder

geschrieben von Maren Ziegler

Von April bis August blüht der immergrüne Wacholder, der in ganz Europa heimisch ist. Dieses säulenförmige Nadelgewächs kann bis zu 12 m hochwachsen. Der lichtbedürftige Wacholder ist in Kiefernwäldern, an Hängen und in Heidelandschaften zu Hause. Er war einer der ersten Bäume, die in die kargen Tundren nach der letzten Eiszeit zurückkehrte.

Wacholder steht unter Naturschutz und es ist verboten die Wacholderzweige oder deren Spitzen zu brechen. Die Beeren dürfen aber gesammelt werden.

„Vor dem Holunder soll man den Hut abnehmen, vor einem Wacholder aber muss man in die Knie gehen.“ So sagt ein altes deutsches Sprichwort. 

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21 Jan

Lichtmess/ Imbolc

geschrieben von Tanja Dreeßen

In der Nacht vom 1. Februar auf den 2. Februar wird Lichtmess gefeiert, das keltische Imbolc, oder auch das Fest der Brigid.

Trotz noch anhaltender Winterstarre werden Anfang Februar die Tage wieder deutlich länger. Seit der Wintersonnenwende sind 40 Tage vergangen und die Sonne hat sich spürbar von ihrem tiefsten Stand fortbewegt. Sie geht jeden Tag früher auf, die Bäume sprießen und die Vögel singen.

Es ist die Zeit, in der die ersten Tiere aus dem Winterschlaf erwachen und erfreut dürfen wir feststellen, dass auch die ersten Pflanzen aus der Erde sprießen. Wir können Schneeglöckchen und Krokusse sehen. Es ist die Zeit des Keimens, das Leben kehrt zurück, das Licht scheint heller. Es ist eine Zeit des Neubeginns.

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