21 Jan

Lichtmess/ Imbolc

geschrieben von Tanja Dreeßen

In der Nacht vom 1. Februar auf den 2. Februar wird Lichtmess gefeiert, das keltische Imbolc, oder auch das Fest der Brigid.

Trotz noch anhaltender Winterstarre werden Anfang Februar die Tage wieder deutlich länger. Seit der Wintersonnenwende sind 40 Tage vergangen und die Sonne hat sich spürbar von ihrem tiefsten Stand fortbewegt. Sie geht jeden Tag früher auf, die Bäume sprießen und die Vögel singen.

Es ist die Zeit, in der die ersten Tiere aus dem Winterschlaf erwachen und erfreut dürfen wir feststellen, dass auch die ersten Pflanzen aus der Erde sprießen. Wir können Schneeglöckchen und Krokusse sehen. Es ist die Zeit des Keimens, das Leben kehrt zurück, das Licht scheint heller. Es ist eine Zeit des Neubeginns.

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18 Dez

Die Wegwarte

geschrieben von Maren Ziegler

Die Wegwarte trifft man häufig an Weg- und Straßenrändern sowie auf Schuttplätzen an. Ihr 30 – 140 cm hohe Stängel ist hohl und wenig behaart. Der sparrig verzweigte obere Teil hat wenig Blätter, die unteren Blätter sind grob gezähnt. Aufgrund ihrer löwenzahnähnlichen Blätter und der milchhaltigen Pfahlwurzel glaubte man einst, sie sei ein Verwandter des Löwenzahns.

Von Juli bis in den Oktober blühen ihre strahlend blauen (seltener weißen) Zungenblüten. Die Blüten öffnen sich an sonnigen Tagen frühmorgens und verwelken bereits am frühen Nachmittag.

Die Wegwarte hat viele Volksnamen, z. B. Blaue Distel, Hanselbeimweg, Endivie (von intybus abgeleitet), Faule Grete, Sonnenbraut, Sonnenwirbel, Verfluchte Jungfer, Zigeunerblume und Rauher Heinrich. 

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