09 Dez

Die Wintersonnenwende

geschrieben von Tanja Dreeßen

Die Wintersonnenwende am 21.12. bezeichnet die tiefste Nacht des Jahres und bringt den oft schon lang ersehnten Wendepunkt nach der immer düster werdenden dunklen Zeit. 

Ab der Wintersonnenwende nimmt die Anzahl der hellen Stunden wieder zu. 

Die Unterschiede zum Vortag und zum folgenden Tag sind zwar winzig und fallen dem nicht an Astronomie Interessierten gar nicht auf. 
Doch schon in der Steinzeit waren Menschen in der Lage, diesen besonderen Tag, den Tag der Wintersonnenwende zu erkennen und zu kartieren. Das belegt beispielsweise die berühmte Kultstätte von Stonhenge in England.

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14 Jun

Sommersonnenwende

geschrieben von Tanja Dreeßen

Der Sommer entfaltet sich gerade tausendfach, alles zeigt sich in den prächtigsten Farben und Formen. Das Gras ist kräftig und hoch, bald gibt es eine Fülle von frischen Früchten.

Ist die Schafskälte (zwischen dem 10.-14.Juni) überstanden, zeigt sich in Bezug auf die Ernte, wie wichtig eine gute „Balance“ ist und das Thema dieser Zeit ist das Gleichgewicht zwischen starken unterschiedlichen Kräften: Es muss genügend Wasser geben, aber nicht zu viel, damit die Ernte nicht wegschwemmt. Auch die Sonne wird benötigt, nur nicht so viel, dass alles vertrocknet. Eine alte Bauernregel besagt: „Vor Johanni (24.06) bitte um Regen, hernach kommt er ungelegen.
Wenn kalt und nass der Juni war, verdirbt er oft das ganze Jahr.“

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