24 Nov

Die Goldrute

geschrieben von Maren Ziegler

Bei den Germanen zählte die Goldrute zu einem der besten Wundheilkräuter. In alten Kräuterbüchern aus dem 17. Jahrhundert heißt sie daher noch „Heydnisch Wundkraut“. Bis heute hat sich die Anwendung der Goldrute als Wundheilmittel erhalten. Den Namen „Heftkraut“ erhielt sie, weil sie Wunden zusammenheften kann.

Der lateinische Name Solidago leitet sich von solidum agere ab, was so viel heißt wie: Das in der Verwundung Getrennte wieder fest zusammenfügen. Später wurde sie als „Pastorenblume“ bezeichnet, da sie auch in Pfarrgärten oft angepflanzt wurde. Rund um das heutige Dresden war sie als „Schnupfengold“ bekannt, da ihr Blütenstaub für Nasenschleimhautreizungen verantwortlich gemacht wurde. Wegen ihrer goldfarbenen Blüten erhielt sie Namen wie Goldwundkraut, Goldähre und Goldleiter.

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16 Okt

Samhain

geschrieben von Tanja Dreeßen

Samhain ist das Fest vom 31. Oktober auf den 1. November. Die KeltInnen nannten es das Totenfest. 

Im 16. Jahrhundert gedachten katholische Protestanten des „All Hallows Eve“, des Abends vor dem Allerheiligentag. Daraus entstand der heutige Name „Halloween“.
Ursprünglich war das Fest ein flexibles Fest und wurde durch eine Mondphase oder durch ein Naturereignis angezeigt. Unsere Ahninnen und Ahnen mit ihrer starken Naturverbundenheit wussten wie sich die Energie dieses Festes anfühlt und achteten mehr auf Dinge, wie z.B. den ersten Frost, die letzten Blätter am Baum oder wann die Tiere ihren Winterschlaf begangen. Dann war es „Samhain“ und vermutlich dauerte dieses „Fest“ länger als einen Tag oder eine Nacht.

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