Die Sioux in North Dakota haben ein handfestes Problem mit US-Konzernen!

Die Ureinwohner Amerikas, wie wir sie nennen sollten, also die Menschen der „first nation“, fristen ein Leben das so gar nichts mit unseren Klischees über sie zu tun hat. Wir wissen kaum etwas Wesentliches über sie. Westernfilme oder Karl May Sehnsüchte diffamieren alles, was für diese Menschen Bedeutung hat.

Damit nicht genug, jetzt verlegen US Konzerne eine riesige Pipeline am Rand ihres Reservates, die ungeheure Mengen an Öl von Dakota weiter an die Küsten leiten soll. Diese „black snake“ wollen die Sioux auf gar keinen Fall auf ihrem Land dulden. 

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24 Nov

Die Goldrute

geschrieben von Maren Ziegler

Bei den Germanen zählte die Goldrute zu einem der besten Wundheilkräuter. In alten Kräuterbüchern aus dem 17. Jahrhundert heißt sie daher noch „Heydnisch Wundkraut“. Bis heute hat sich die Anwendung der Goldrute als Wundheilmittel erhalten. Den Namen „Heftkraut“ erhielt sie, weil sie Wunden zusammenheften kann.

Der lateinische Name Solidago leitet sich von solidum agere ab, was so viel heißt wie: Das in der Verwundung Getrennte wieder fest zusammenfügen. Später wurde sie als „Pastorenblume“ bezeichnet, da sie auch in Pfarrgärten oft angepflanzt wurde. Rund um das heutige Dresden war sie als „Schnupfengold“ bekannt, da ihr Blütenstaub für Nasenschleimhautreizungen verantwortlich gemacht wurde. Wegen ihrer goldfarbenen Blüten erhielt sie Namen wie Goldwundkraut, Goldähre und Goldleiter.

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