18 Dez

Die Wegwarte

geschrieben von Maren Ziegler

Die Wegwarte trifft man häufig an Weg- und Straßenrändern sowie auf Schuttplätzen an. Ihr 30 – 140 cm hohe Stängel ist hohl und wenig behaart. Der sparrig verzweigte obere Teil hat wenig Blätter, die unteren Blätter sind grob gezähnt. Aufgrund ihrer löwenzahnähnlichen Blätter und der milchhaltigen Pfahlwurzel glaubte man einst, sie sei ein Verwandter des Löwenzahns.

Von Juli bis in den Oktober blühen ihre strahlend blauen (seltener weißen) Zungenblüten. Die Blüten öffnen sich an sonnigen Tagen frühmorgens und verwelken bereits am frühen Nachmittag.

Die Wegwarte hat viele Volksnamen, z. B. Blaue Distel, Hanselbeimweg, Endivie (von intybus abgeleitet), Faule Grete, Sonnenbraut, Sonnenwirbel, Verfluchte Jungfer, Zigeunerblume und Rauher Heinrich. 

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11 Dez

Die Wintersonnenwende

geschrieben von Tanja Dreeßen

Die Wintersonnenwende am 21.12. bezeichnet die tiefste Nacht des Jahres und bringt den oft schon lang ersehnten Wendepunkt nach der immer düster werdenden dunklen Zeit. 

Ab der Wintersonnenwende nimmt die Anzahl der hellen Stunden wieder zu. 

Die Unterschiede zum Vortag und zum folgenden Tag sind zwar winzig und fallen dem nicht an Astronomie Interessierten gar nicht auf. 
Doch schon in der Steinzeit waren Menschen in der Lage, diesen besonderen Tag, den Tag der Wintersonnenwende zu erkennen und zu kartieren. Das belegt beispielsweise die berühmte Kultstätte von Stonhenge in England.

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