Eine Erzählung von Andrea Tölg

Mutter Erde und Vater Himmel beschlossen den Menschen ein Geschenk zu machen, denn sie sahen im Herzen jedes Menschen ein Strahlen, das ihn zu einem ganz besonderen Wesen machte. Doch die Menschen brauchten Hilfe dabei zu erkennen, was dieses Leuchten für sie bedeutete. Deshalb baten sie die Sterne für die Menschen zu leuchten. Für jedes Menschenkind gab es einen Stern am Himmel, der für ihn leuchtete und leise, ganz leise zu ihm sang. Wenn ein Mensch sich mit seinem Stern verband und mit offenem Herzen lauschte, sang sein Stern für ihn von dem, was sein Herz zum strahlen brachte und was seine Aufgabe auf dieser Welt war. Alle Menschen wussten davon und sahen abends voller Liebe und Dankbarkeit für Mutter Erde und Vater Himmel zu den Sternen. Ihre Herzen öffneten sich für das Gute und Schöne in der Welt und erwiderten das Leuchten. 

Doch irgendwann begannen die Menschen die Botschaft von Mutter Erde und Vater Himmel zu vergessen und fingen an, sich vor der Nacht zu fürchten. Wenn sie in den Nachthimmel sahen, konnten sie dort nur noch Klumpen von Materie mit bestimmten physikalischen Eigenschaften sehen.

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